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Todesursachen beim Boxer

Dr. Helga Eichelberg

(Zoologisches Institut an der Rh., Friedr. Wilhelms Universität, Bonn, Germany)

Boxer-Blätter 12/90, pp. 888-891

(The Boxer- Blätter is the montly publication of the Boxer Klub in Munich, E.V. Veldener Strasse 66 8000 Munchen 60 Germany)

 

Causes of death of the Boxer

Translation by Dr. Kelly Cassidy. If you cite this article, use the citation above; I am not the author. This article is posted on my website with permission of the Bloxer Klub. If you wish to further disseminate the article, you need to ask permission from the Boxer Klub, not me.

Translators note: I took three semesters of German a long, long, long, time ago in a college far away. Whatever I may have learned in those classes, about all I remember is "Guten Tag." This translation is based on my interpretation of the weirdly garbled translations by AltaVista's Babel Fish, the Beolingus online Dictionary, a small paperback dictionary I picked up at a used book store, and long-suppressed memories of German sentence construction. I believe I have more or less correctly translated the gist of the article, but make no guarantees of accuracy. I have included the original German text in black above my translation in red of each paragraph, so that a reader can do their own translation if they desire.

Guten Tag.

Paragraph one

Die Lebenserwartung der Haushunde im allgemeinen hat sich in den vergangenen 40 Jahren im Durchschnitt um nahezu 5 Jahre erhöht. Das ist außerordentlich viel, wen man bedenkt, wie kurz das Hundeleben insgesamt ist. Dieses ganz deutliche Älterwerden hat nun allerdings nichts damit zu tun, daß die Hunde der 50er Jahre etwas kränker gewesen seien als die heutigen. Lediglich ihre häufigsten Todesursachen waren andere. Sie starben vor allem an Infektionserkrankungen wie etwa der Staupe und diese Krankheiten mit Todesfolge traten vorwiegend beim jungen Hund auf. Durch die große Zahl der jungendlichen Toten wurde natürlich das Durchschnittsalter insgesamt stark herabgesetzt.

The life expectancy of pet dogs has generally increased on average in the past 40 years by almost 5 years. That is extraordinary when one considers how short a dog's life is. This clearly is not because dogs of the 1950s were sicker than today's dogs. Instead, the most common causes of death were different. Notably, dogs of 40 years ago died more often of infectious diseases to which young dogs were prone, such as distemper. The average age at death in dogs 40 years ago was reduced by the high mortality among young dogs.

 

Paragraph 2

Ein weiterer Grund für das höhere Durchschnittsalter der Hunde heutiger Zeit sind neben der Entwicklung wirksamer Impfstoffe natürlich die größeren therapeutischen Möglichkeiten der Veterinärmedizin. Und schließlich spielt die Zunahme der Hunde in den Städten auch eine entscheidende Rolle. Stadtmenschen haben wahrscheinlich eine größere Bereitschaft, frühzeitig mit ihrem Hund zum Tierarzt zu gehen, als das bei der Landbevölkerung im allgemeinen der Fall ist. Alle diese Gründe zusammen führen zu dem statistisch sehr günstigen Bild einer ständigen Erhöhung der Lebenserwartung. Sie zeigen aber keineswegs an, daß die Hunde in den vergangenen 40 Jahren gesünder geworden sind.

Aside from the development of vaccines, a further reason for the higher average life expectancy of today's dogs is the larger therapeutic possibilities of veterinary medicine. The increase of dogs in cities also plays a crucial role. City people are probably more likely to bring their dog to the veterinarian than rural people. All of these reason lead to a statistically favorable picture of a constant increase in life expectancy. However, they, by no means, indicate that dogs have become healthier over the last 40 years.

 

Paragraph 3

Eine logische Folge der höheren Lebenserwartung der Hunde ist natürlich auch die Veränderung ihrer typischen, dominierenden Krankheiten. Waren es früher vor allem die schon angesprochenen Infektionskrankheiten, die zum Tode führen, so stellen sich heute bei den meisten Hunderassen typische Alterungserkrankungen wie etwa Krebs als Todesursachen ein. Dieses Phänomen muß nicht zwangsläufig eine wirkliche Zunahme von Krebsleiden bedeuten; man könnte auch etwas salopp formulieren, daß die meisten Hunde der Vergangenheit gar nicht alt genug wurden, um überhaupt an Krebs zu erkranken. In wie hohem, Maße Erkrankungen mit Todesfolge altersabhängig sind, zeigen Ausschnitte aus einer Sektionsstatistik von Sandersleben/Schäfer/Weisse an einer großen Anzahl von Hunden aller Rassen (Tab. 1). Während z.B. fast 40% der Einjährigen und 0% der 12jährigen Viruskrankheiten sterben, sind die Verhältnisse bei den Krebsleiden nahezu umgekehrt.

A natural consequence of the longer life expectancy of dogs is a change in the most common diseases. As infectious diseases have declined, typical aging illnesses such as cancer have become more common. This phenomenon does not necessarily mean that there has been a real increase in the rate of cancer, since past dogs may have not lived long enough to suffer from cancer. For the most part, illnesses that lead to death are age-dependent, as shown in Table 1 (extracted from a Table compiled by Sandersleben, etc., and based on dogs of many breeds). For example, while 40% of mortality of one-year old dogs and 0% of mortality of 12-year old dogs is caused by viral diseases, the situation is nearly the opposite for deaths due to cancer.

 

Paragraph 4

Jeder Rassehundezuchtverein ist gut beraten, die Krankheiten und Todesursachen seiner Hunde im Auge zu behalten, denn nur den Gegner den man kennt, kann man langfristig auch bekämpfen. So ist die Initiaive des Boxerklubs, von allen gestorbenen Boxern Rückmeldung in Bezug auf Erkrankungen und Todesursachen zu verlangen, vernünftig und weitsichtig und alle Zuchtwarte sollten diese Rückmeldungen nicht als lästige Pflicht ansehen, sondern als die einzige Möglichkeit, die gesundheitliche Entwicklung der Rasse verantwortungsbewußt zu verfolgen, um sie letztendlich verbessern zu können.

Each dog breed association would be well-advised to keep records of diseases and causes of death in the breed. You can only address a problem if you know what the problem is. Boxer clubs took the initiative to require members to provide feedback regarding illness and cause of death on boxers; dog owners in general should view such requirements not as annoying obligations, but as the only possibility of following changes in health of a breed in order to improve it.

 

Paragraph 5

Bereits jetzt sind wir in der glücklichen Lage, eine solche Entwicklung aufzeigen zu können, denn uns stehen 1271 Auskünfte, über Krankheiten und die Lebenserwartung von Boxern aus dem Jahre 1983 und von 546 Boxern aus dem Jahre 1989 zur Verfügung. In einem Zeitraum von 6 Jahren, der populationsgenetisch etwa zwei Generationen entspricht, sind zwar keine dramatischen Veränderungen zu erwarten. Dennoch bietet ein Vergleich beider Gruppen zumindest Einsicht in Tendenzen, die sich in der Rasse ausbreiten.

We are fortunate in that we now have information about health and longevity of 1271 Boxers from 1983 and 546 from 1989. In this period of 6 years, which corresponds to about two generations with respect to population genetics, we would not expect dramatic changes. A comparison of both groups nevertheless offers some insights into health and longevity trends in the breed.

 

Paragraphs 6 and 7

Das Durchschsnittsalter der Boxer ist beim Vergleich der beiden Untersuchungsgruppen erfreulicherweise leicht angestiegen. Während es bei der Gruppe von 1983 8.5 Jahre betrug, erhöhtees sich bis 1989 auf 8.9 Jahre (Tab. 2).

Betrachtet man die Lebenserwartung von Rüden und Hündinnen getrennt, so zeigt sich, daß ähnlich wie beim Menschen, die Hündinnen im Durchschnitt älter werden. Dies mag mit einer protektiven Wirkung der weiblichen Geschlechtshormone in Bezug auf Herz/Kreislauferkrankungen zusammenhängen, setzte aber zur exakten Aussage eine genauere Analyse voraus.

Fortunately, the average longevity of the boxers rose between 1983 and 1989. The average longevity of the 1983 group was 8.5 years and the average longevity of the 1989 group was 8.9 years. (Table 2)

When male and female dogs are compared, the result is similar to humans in that females live longer. This may be due to the protective effect of female sex hormones on the heart/circulatory system, but needs further study.

 

Paragraph 8

Vor der Betrachtung der "Todesursachen" unserer Boxer bedarf es einiger Erläuterungen. So sollte der Begriff "Todesursachen" nicht in dem Sinne verstanden werden, daß der Hund tatsächlich an der angegebenen Erkrankung starb, sondern sie war im Regelfall Anlaß zum Einschläfern des Hundes. Als "Unfalltote" wurden solche gestorbenen Boxer eingestuft, die entweder direkt am Unfall starben (z.B. Straßenverkehr, Vergiftung usw.) oder eindeutig an dessen unmittelbaren Folgen. Schließlich werden unter dem Begriff "Sonstige" alle diejenigen zusammen gefaßt, deren Anzahl entweder unter 2% der Gesamtzahl lag, also außerordentlich geringwar oder deren Todesursache unbekannt war. Schließlich wurden diese Gruppe auch noch die Hunde hinzugerechnet für die als Todesursache "Altersschwäche" angegeben war. Letztere Gruppe betrug in beiden Stichproben ca. 6% der Gesamtheit. Ihre Altersverteilung umfaßte das 9. bis 16. Lebensjahr. Die an "Altersschwäche" gestorbenen Hunde sind für die Beurteilung einer Rasse ganz und gar nicht unwichtig, denn je umfangreicher und älter diese Gruppe ist, umso höher ist die Lebenserwartung de Rasse. Da insgesamt der vorliegenden Auswertung aber vor allem die Frage nach den dominierenden und zum Tode führenden Krankheiten der Rasse zugrunde liegt, führt es zu keiner Entstellung der Ergebnisse, die "Altersschwächen" in eine größere Gruppierung einzuordnen.

Some explanation of the phrase "Causes of Death" [in the tables] is required. It does not necessarily indicate the dog actually died of that cause. As a rule, the "Cause of Death" was the reason the dog was put to sleep. Deaths were classified as "Accidental" if the dog was killed directly (as in a car accident or from poisioning) or the accident was the unequivocal cause of death. Finally, the "Other" category included either causes that affected less than 2% and unknown causes. And finally, still, were the dogs whose cause of death was categorized as "Old age." The "Old Age" group amounted to about 6% of the population in both the 1983 and 1989 samples. Their ages at death ranged from 9 to 16 years. The group of dogs that die of "Old age" is important in evaluating the health of a breed. The higher the proportion of dogs that die of old age and the later the age at which the die, the higher the life expectancy of the breed as a whole. Since the primary purpose of surveying causes of death is to evaluate the health of a breed, there is no distortion caused by grouping "Old Age" causes into a single group (Translator's note: I am very uncertain of my translation of this last sentence in the paragraph.)

 

Paragraph 9

Der Vergleich der zum Tode führenden Erkrankungen beim Boxer zeigt, daß von 1983 bis 1989 deren Reihenfolge unverändert blieb (Abb. 1 und Tab. 2). So ist in beiden Gruppen das Krebsleiden als weitaus häufigste Todesursache ausgewiesen. Verändert hat sich aber der prozentuale Anteil der Krebstoten. Während bei der Erhebung 1983 etwa ein Viertel der Boxer an Krebserkrankungen starben, Waren es 1989 bereits mehr als ein Drittel. Dieser rapide Anstieg ist sicher nicht allein auf die gestiegene Lebenserwartung der Hunde zurückzuführen. Er scheint zumindest z.T. in einer realen Zunahme der Krebsleiden begründet zu sein.

Leading causes of death of Boxers show little change between 1983 and 1989. In both groups, cancer was, by far, the most common cause of death. However, the proportion of dogs dying of cancer changed. In the 1983 group, about a fourth of the Boxers died of cancer, while in 1989, about a third did. This rapid increase may not be due solely to the increasing lifespan of the dogs. It suggests there is, at least in part, a real increase in the incidence of cancer.

 

Paragraph 10

Betrachtet man den Anteil der Krebstoten wiederum getrennt nach Geschlechtern, so erweisen sich die Hündinnen als wesentlich häufiger befallen. Diese auffällige Differenzergibt sich aus dem hohen Anteil von Gesäugetumoren. Neben den Gesäugetumoren der Hündinnen sind bei den Boxern insgesamt vor allem Haut-und Gehirntumoren dominierend.

A much higher proportion of female than male Boxers die of cancer. This remarkable difference is due to the high proportion of breast cancer in females. After breast cancer, the most common cancer in boxers are melanoma (skin cancer) and brain tumors.

 

Paragraph 11

Die zweithäufigste krankheitsbedingte Todesursache der Boxer ist in beiden Stichproben unter den weiten Begriff des Herz-, Kreislaufversagens einzuordnen. In beiden Untersuchungsgruppen ist der prozentuale Anteil statistisch gleich geblieben. In Bezug auf die Geschlechterverteilung sind die Bevorzugungen hier umgekehrt wie bei den Krebsleiden, denn es sind erheblich weniger Hündinnen als Rüden betroffen. Dieses Phänomen trifft übrigens für alle bisher untersuchten Hunderassen zu und ist in gleicher Weise auch beim Menschen zu beobachten. Wahrscheinlich beruht es auf einer protektiven Wirkung der weiblichen Geschlechtsorgane auf das gesamte Gefäßsystem.

The second most common cause of death in Boxers in both samples is heart/circulatory system failure. In both groups, the proportions of dogs dying from this cause were similar. [1983 – 20.6%; 1989 – 19.4%]. With respect to the differences by gender, we see the opposite of cancer deaths; with cancer, substantially fewer males [29.8%] than females [43.4%] die of cancer. A greater percentage of males [22.1%] than females [16.9%] died of heart/circulatory disease. This pattern [of more males than females dying of heart/circulatory disease] applies to all breeds examined so far, as well as to humans. Probably, it is the result of the protective effect of female sex organs on the vascular system.

 

Paragraph 12

Die Anzahl der Boxer, die an Nierenerkrankungen starben, sind ebenfalls bei beiden Gruppen gleichgeblieben, wohingegen sich die Zahl derer, die aufgrund von Spondylosebeschwerden eingeschläfert wurden, deutlich erhöht hat. Allerdings sind diese Prozentzahlen so klein, daß sie allein in zufälligen Veränderungen begründet sein könnten.

The proportion of boxers that died of kidney disease was similar between the two groups [5.4% in 1983; 5.6% in 1989], whereas the proportion euthanized for spondylosis increased between 1983 [2.4%] and 1989 [3.8%] [Translators note: spondylosis is spinal degeneration or deformity commonly associated with aging] However, the percentages for these diseases are so small, the similarities or differences could be coincidental.

 

Paragraph 13

Zwei Begriffe tauchen bei der Beschreibung der Todesursachen der Boxer 1989 neu auf, nämlich der Schlaganfall und die Magenumdrehung. Beide spielen des geringen Anteiles wegen momentan noch keine Rolle, doch wird zu beobachten sein, ob sich hier im Verlauf der nächsten Jahre eine stetige Zunahme ergibt.

Two new terms emerge in description of causes of death of the Boxer in 1989: stroke and bloat/torsion. For the moment, both kill only a small proportion of Boxers [Stroke: 3.8% and bloat/torsion: 2.7%], but their appearance between 1983 and 1989 suggests they should be monitored in future years to determine whether this indicates a trend upward.

 

Paragraph 14

Wie kann man nun den Vergleich des Durchschnittsalters und der Todesursachen bei den zwei vorliegenden Stichproben zusammenfassen?

Der Boxer gehört zu den Hunderassen mit mittlerer Lebenserwartung, wobei nach 2 Hundegenerationen erfreulicherweise ein leichter Anstieg des Durchschnittsalters zu beobachten ist.

Die häufigsten zum Tode führenden Krankheiten des Boxer sind mit großem Abstand die Gesamtheit der Krebserkrankungen und die Herz-/Kreislauferkrankungen.

Die Anzahl der Krebsleiden hat nach zwei Generationen deutlich zugenommen. Diese Zunahme kann anteilig mit der höheren Lebenserwartung der Hunde zusammenhängen, begründet sie aber sicher nicht allein. Da aus zahlreichen Untersuchungen hervorgeht, daß Krebsleiden familiengehäuft auftreten, also einen genetischen Hintergrund haben, sollte von jedem verantwortungsbewußten Züchter erwartet werden, daß er die gesundheitliche Situation bei den Nachkommen seiner Zuchttiere kritisch und ungeschönt beobachtet und gegebenenfalls züchterische Konsequenzen zieht, falls sich bestimmte Krebsleiden häufen.

Letztere Mahnung trifft in noch höherem Maße für die Herz-/Kreislauferkrankungen zu. Zwar hat sich deren prozentualer Anteil nach zwei Generationen nicht erhöht, es bleibt aber dennoch außerordentlich bedenklich, wen etwa jeder fünfte Boxer an Herzversagen stirbt. Es besteht kein Zweifel, daß die typischen Herz-/Kreislauerkrankungen des Boxer wie etwa Aortenstenose oder Herzklappenfehler eine genetische Ursache haben. Umso selbstverständlicher sollte es sein, daß jeder Züchter eigenverantwortlich und ohne Reglementierung mit seinen züchterischen Möglichkeiten dazu beiträgt, diese Erkrankungen einzudämmen. Dies umso mehr, als Insuffizienzen im Herz-/Kreislaufbereich nicht nur bei jedem fünften Boxer zum Tode führen, sondern daß sie darüber hinaus für viele Hunde eine lebenslange Beeinträchtigung ihrer Lebensfreude bedeuten. Es ist eine großartige züchterische Aufgabe, die Lebenserwartung einer Rasse zu erhöhen. Wirklich sinnvoll ist dies nur dann, wenn das gelebte Hundeleben gleichzeitig auch lebenswerter, d.h. gesünder und nicht eingeschränkt durch krankheitsbedingte Handecaps, verläuft.

 

How can one summarize the comparison of average age and causes of death between the two available Boxer samples?

Boxers are among the dog breeds with a medium life expectency, and, fortunately, after two generations, life expectancy showed an increase.

By far, the diseases that most frequently lead to death in Boxers are cancer and heart/circulatory system illnesses.

The incidence of cancer showed a clear increase over two generations. This increase can be partly, but not entirely, linked to the overall increase in lifespan. Since numerous investigations have frequently shown that family influences the incidence of cancer, cancer probably has a genetic component. Responsible breeders should critically and unsparingly track the health of the descendants of their dogs and make appropriate breeding decisions if cancer seems to be increasing.

The latter reminder applies in higher measure to heart/circulatory disease. Although the proportion of Boxer dying of heart/circulatory disease did not increase over two generations, the situation is extraordinarily critical, in that one in five Boxers dies from this cause. There is no doubt that the typical causes of heart/circulatory disease has a genetic cause, such as aortic stenosis and heart valve defects. Ideally, each breeder should take personal responsibility for breeding decisions without regimentation [outside requirements?]. Responsible breeding decisions are all the more important for heart/circulatory diseases, as they not only lead to the death of one fifth of Boxers, they cause many dogs to have a lifetime impairment and lower quality of life. It is a daunting breeding task to increase the life expectancy of a breed. A longer lifespan is only meaningful if the dogs quality of life is also improved and handicaps caused by illnesses are reduced.

Table 1. Altersabhängigkeit der häufigsten Todesursachen beim Häushund.

Table 1: Most frequent causes of death for pet dogs, depending on age at death (in percentages). [Translator's note: From the text, I inferred that this table is for dogs of all breeds, not just boxers. The author indicates the source is " Sandersleben, et al." but I do not have a more complete citation.]

Alter in Jahren

Age in years

Virus

Virus

Herz-Kreislauf

Heart-Circulatory

Nerven-system

Nervous system

Harnorgane

Kidney-bladder

Skeletterkrankungen

Musculo-skeletal

Geschwülste

Tumors

1

39.9

3.7

2.8

3.0

3.0

1.1

3

22.8

5.4

3.4

6.4

2.8

4.6

6

4.4

8.2

2.9

8.8

6.8

13.6

9

1.0

9.1

2.0

12.7

3.7

25.7

12

0

10.0

1.4

13.5

4.0

36.7

Abb. 1 Todesursachen bei Boxern

Figure 1. Causes of death for Boxers in the 1983 study. [Translators note: In the original paper, these data were presented in a pie chart before the text of the article. I have put the numbers in a table instead. The original figure caption does not indicate it, but the author explains in the text that these are the results from the 1983 survey of 1271 Boxers.

Cause of Death

%

Krebserkrankungen

Cancer

26.3

Herz-/Kreislauferkrankungen

Heart/Circulatory

20.6

Unfälle

Accident

11.7

Altersschwäche

Old Age

5.9

Nierenerkrankungen

Kidney Disease

5.4

Spondylose

Spodylosis

2.4

Epilepsie

Epilepsy

2.4

Sonstige Erkrankungen

Other Illnesses

25.2

 

 

Table 2. Deutsche Boxer

Table 2. Causes of death of German Boxers from the 1989 study. [Translator note: The caption for this table is only "Deutsche Boxer", but from the text, I inferred it is the data for the 1989 group of 546 deceased Boxers.]

 

imgesamt

Total dogs

Rüden

Males

Hündinnen

Females

Anzahl gemeldeter Tiere

Number of animals reported on

546

262

284

erreichtes Durchschnittsalter

Average age at death (in years) [J=Jahren=Years]

8.9 J.

8.7 J.

9.1 J.

       

Unfalltote

Number dying in accidents

27

13

14

deren Durchschnittsalter

Average age for accidental deaths (years)

4.4 J.

3.7 J.

5.1 J.

Todesursachen

Causes of death (in percentages)

     

Krebs

Cancer

36.8%

29.8%

43.3%

Herz-/Kreislaufversagen

Heart/Circulatory

19.4%

22.1%

16.9%

Nierenversagen

Kidney failure

5.7%

5.7%

5.6%

Unfall

Accident

4.9%

4.9%

4.9%

Schlaganfall

Apoplexy; stroke (not sure of translation here)

3.8%

5.3%

2.5%

Spondylose

Spondylosis

3.8%

5.0%

2.8%

Magendrehung

Bloat/Torsion

2.7%

1.9%

3.5%

Epilepsie

Epilepsy

1.5%

3.0%

--

Sonstige

Other

21.2%

22.1%

20.4%

Krankheiten, die am häufigsten (<5%) benannt wurden, aber nicht Todesursache waren

Diseases most frequently reported, but not the cause of death

     

HD – Beschwerden

HD [Hip dysplasia?] – affected

33.3%

25.3%

40.7%

Herzfehler

Heart ailments

3.7%

5.2%

2.2%

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